Die OEM-Nummer (Originalteilenummer, auch OE-Nummer) ist der schnellste und sicherste Weg zum exakt passenden Teil – und zu günstigeren, baugleichen Alternativen anderer Marken. Dieser Ratgeber erklärt, wie du sie findest und clever nutzt.

Was ist eine OEM-Nummer?

Es ist die Teilenummer, die der Fahrzeughersteller (Original Equipment Manufacturer) einem Bauteil zuweist. Sie ist eindeutig und unabhängig vom Verkäufer. Über sie lassen sich passende Ersatzteile und deren Vergleichsnummern zuordnen.

Wo steht die OEM-Nummer?

  • Auf dem alten Teil selbst – eingeprägt, gelasert oder auf einem Aufkleber.
  • In der Rechnung eines früheren Teilekaufs.
  • Im elektronischen Teilekatalog des Herstellers oder beim Freundlichen.

Vergleichs- und Trade-Nummern verstehen

Zu einer OE-Nummer gibt es oft zahlreiche Vergleichsnummern von Aftermarket-Herstellern sowie Trade-Nummern (die eigenen Artikelnummern der Marken). Alle bezeichnen dasselbe oder ein baugleiches Teil. Genau hier setzt die Vergleichssuche an: Sie führt von der Originalnummer zu allen passenden Alternativen.

So funktioniert die Suche

Gib die Nummer – zum Beispiel 5Q0 615 301 F – einfach in die Suche ein. AutoCommerz-AI normalisiert sie automatisch: Leerzeichen, Punkte und Bindestriche werden ignoriert, Groß-/Kleinschreibung spielt keine Rolle. So findest du zuverlässig alle Treffer, egal wie die Nummer notiert ist. Probiere es mit 5Q0 615 301 F.

OEM-Nummer + Fahrzeug = doppelte Sicherheit

Am besten kombinierst du die OEM-Suche mit der Fahrzeugidentifikation (siehe HSN/TSN finden). So siehst du nur Alternativen, die sowohl der Nummer als auch deinem Fahrzeug entsprechen. Welche Qualitätsstufe sinnvoll ist, erklärt Original, OES oder Aftermarket.

Häufige Fragen

Ist ein Teil mit Vergleichsnummer genauso gut?

Baugleiche Teile namhafter Marken sind gleichwertig. Achte auf Marke und Qualitätsstufe.

Was, wenn ich keine OEM-Nummer finde?

Dann nutze die Fahrzeugidentifikation per Kennzeichen, VIN oder HSN/TSN – auch darüber findest du das passende Teil.